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Architektur P2P

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  • An INSTAR Architektur P2P

    Hallo zusammen,
    mich würde schon brennend interessieren, wie meine Videodaten über das Internet gesendet werden. Ich verbinde mich über die Instar Vision App (Android) mit meiner Instar 6014HD die in meinem privaten HeimNetzwerk via WLan läuft und über einen UnityMedia Router an das WAN angebunden ist. Daher (wg. Unity) läuft auch kein DDNS. Mach aber nichts, hab P2P eingerichtet. Läuft alles prima, wobei ich nicht weiß, wer noch alles diese Videoinformationen bekommt. Kann mir jemand die Architektur der hier genutzten P2P Verbindung erklären.
    Grüße

  • #2
    Servus Darth,

    DDNS ist normalerweise die bessere Alternative zu P2P, da dort keine vermittelnde Instanz dazwischen geschaltet werden muss. Es geht schneller und man hat sofort den Vollzugriff auf alle Funktionen. Der Nachteil des DDNS ist es jedoch, dass der Heimrouter unangefragte Verbindungen aus dem Internet - aus gutem Grund - abblockt. Man muss daher einen Port öffnen über den die Kamera aus dem Internet erreichbar ist (Stichwort Portweiterleitung).

    Beim P2P gibt es einen INSTAR Relay Server, bei dem sich die Kamera in regelmäßigen Abständen meldet und Nachfragt ob jemand nach ihr gefragt hat. Wenn man also das nächste mal die InstarVision App startet liegt eine Benachrichtigung auf dem Relay Server - "Melde dich mal schnell bei dieser IP Adresse". Die Kamera baut danach selbständig die Verbindung zum Handy auf - man umgeht also das Problem der Firewall im Router, indem man nicht von Außen zugreift, sondern die Kamera nach draußen wählen läßt. Die Point-2-Point Verbindung ist somit eine sehr bequeme und schnell einzurichtende Methode um von Unterwegs auf die Kamera zugreifen zu können.

    Der Relay Server hat in diesem Fall nur eine vermittelnde Funktion. Sollte jedoch die Verbindung von der Kamera nicht aufgebaut werden können, kann auch der Server das Videosignal der Kamera entgegen nehmen und an die App weiterleiten. Dies ist nur eine Fall-Back Absicherung um den Verbindungsaufbau garantieren zu können und auf dem Server wird nur ein Log Eintrag geschrieben, dass die Direktverbindung fehlgeschlagen ist (es werden also keine Videodaten gespeichert).

    Hat man dabei dennoch Bedenken, kann man über den DDNS Zugriff sicherstellen, dass dort keine weiteren Server dazwischen liegen. Eine weitere Alternative ist das Aufbauen einer VPN Verbindung zum eigenen Router - dies ist z.B. mit einer AVM Fritzbox schnell installiert.


    INSTAR Support

    Kommentar


    • #3
      Besten Dank, hab jetzt verstanden. War auch so nicht im Internet zu finden. P2P ist gar nicht so schlecht, hatte größere Sorgen ;-).
      Ist es so, dass das Handshake mit Authorisierung via User/Passwort dann nach dem Verbindungsaufbau durch die Kamera mit der ClientApp erfolgt und der Videostream dann unverschlüsselt zw. Kamera und Client übertragen wird? Das mag dann eine Lücke sein, aber die muss man auch erstmal abfangen. Hauptsache keiner kommt ohne Authorisierung an die Kamerafunktionen.
      Besten Dank nochmal.

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